Verein Österreichischer Distanzreiter informiert

von (USCHI LAFERL)
|
|
|
Artikel ausdrucken | Artikel weiterempfehlen
|
|
 | 
 Eine Gruppe von Distanzreiter auf dem Weg ..

 .. die „Grooms“ warten auf der Strecke auf die zu betreuenden Pferde – im Kofferraum – die Wasserflaschen zum Kühlen der Pferde
|
70 Jahre später begann es wieder: Sowohl in den USA als auch in Europa lockte das Abenteuer Distanzreiten. Diesmal rückte jedoch das Wohl der Pferde bedeutend mehr in den Mittelpunkt, und wurde zur Grundvoraussetzung für das erfolgreiche Absolvieren eines Distanzrittes. Österreicher im Ausland In Österreich fanden die ersten Ritte Anfang der 80er Jahre statt, und bald gab es große Erfolge für unser Land. Im Jahr 1983 gewann Dr. Hilde Jarc mit SAMUM den Ritt Wien-Budapest (300 km in 3 Tagen, auf den Plätzen weitere Österreicher), 1985 wurde sie Europameisterin. Dann wurde es einige Jahre international ruhig um Österreich. Erst ab 1993 starteten wieder einige heimische Reiter/innen im Ausland, bei EM und WM und anderen großen Ritten, teilweise recht erfolgreich (z.B. 17. Platz bei der EM in Rom 1997 von Karin Eisl).
Aber auch Daniela Entner ist hier zu nennen, die gleich mit drei Pferden in der Distanzsaison äußerst erfolgreich war und den Titel der Staatsmeisterin mehrmals hintereinander für sich entscheiden konnte. Aber auch im Bewerb „Wanderpokal“ und „Zuverlässigstes Distanzpferd“ zeigten sie ihren Gegnern was Sache ist.
Einmaliges schaffte aber auch Peter Kulier im Jahr 2004. Er konnte gleich in zwei Ländern erfolgreich punkten: In Ungarn wurde er Staatsmeister, in Österreich stand er sogar zwei mal in der Jahreswertung am Stockerl und zwar in der Sparte „Wanderpokal“ und „Zuverlässigstes Distanzpferd“. Dies brachte ihm unter Freunden auch den Titel „Der Monarchiemeister“ ein. International hat der Distanzsport in den letzten Jahren aufgrund der Anerkennung durch die FEI und des Engagements der Arabischen Länder sehr an Bedeutung gewonnen Lust auf Distanzreiten bekommen? Für Einsteiger gilt es eine Strecke ab 20 km zu reiten – Mittelstrecken haben ein Länge von 50 bis 90 km. Die ganz Eingeschworenen, und jene die Staatsmeister werden wollen, müssen schon ein bisschen mehr sportliche Ausdauer bei einer Distanz von 160 km beweisen.
Bleibt noch die Frage zu klären, welche Pferde für diese Sportart geeignet sind. In erster Linie haben sich hier alle Arabischen Rassen, angefangen vom Arabischen Vollblut, Shagy Araber und Anglo Araber bewährt. Das aber Ausnahmen die Regel bestätigen, haben uns Gundi und Traude Niklas mit ihrer Haflingerstute Flina bewiesen, und sich prompt den Titel „Newcomer des Jahres“ holten.
Start in die Distanzreitsaion: Wer in die Szene der Distanzreiter mal hineinschnuppern will kann das gleich am 17. April in St. Valentin (NÖ) bei einem Reitertreffen über eine Strecke von wahlweise 20 oder 40 km tun.
Mehr Infos gibt´s unter: DISTANZ INFO, die Zeitung für alle am Distanzsport Interessierten. Herausgeber: Elisabeth Böhm-Raffay, 2500 Baden, Albrechtsgasse 88-94/10/1, Tel. 0699/11824762, Email: ebr@indec.at
|
|
|
Artikel ausdrucken | Artikel weiterempfehlen
|
|
www.distanzreiten.at
|